
Rund 50 Eltern nutzten am 3. Februar die Gelegenheit, sich im InnovationSPIN in Lemgo umfassend über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und weitere Freiwilligendienste nach der Schule zu informieren. Die Elternveranstaltung bot praxisnahe Einblicke, persönliche Erfahrungsberichte und konkrete Orientierungshilfen für die Zeit nach dem Schulabschluss.
Den Auftakt machte Timo Rauch von der Agentur für Arbeit Detmold mit einem Überblick über Freiwilligendienste im Ausland. Er stellte unterschiedliche Programme vor, ging auf Rahmenbedingungen ein und machte deutlich, worauf Familien bei der Auswahl von Anbietern achten sollten. Besonders thematisiert wurden Fördermöglichkeiten durch Ministerien oder Stiftungen sowie begleitende Seminarangebote und Ansprechpartner vor Ort, die den Freiwilligendienst absichern.
Im Anschluss stand das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Mittelpunkt. Ariane Wehmeier informierte über Einsatzfelder, formale Rahmenbedingungen und Bewerbungswege. Deutlich wurde dabei der besondere Wert des FSJ als Orientierungsjahr: Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, die Arbeitswelt kennenzulernen, Verantwortung zu übernehmen und sich persönlich weiterzuentwickeln. Für das hauseigene FSJ Lippe.Jahr sind Bewerbungen für einen Start zum 1. August bereits möglich.
Wie ein FSJ ganz konkret aussieht, berichtete anschließend Mia Christin Bobe, die derzeit ihr FSJ an der Astrid-Lindgren-Schule in Lemgo absolviert. Mit ihrem persönlichen Erfahrungsbericht aus dem Schulalltag gab sie den Eltern authentische Einblicke und beschrieb ihre Entscheidung für ein FSJ als „die beste Entscheidung meines Lebens“.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung des Freiwilligen HandwerksjahresPLUS (FHJ+) durch Annika Reimann von der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld. Das neue Angebot ermöglicht flexible Einblicke in bis zu vier Handwerksbetriebe, ein Einstieg ist jederzeit möglich. Ein begleitendes Seminarprogramm befindet sich derzeit im Aufbau.
Im Anschluss an die Vorträge nutzten viele Eltern die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen.
Die Präsentationen und Materialien der Vorträge stehen hier zum Download bereit.
