Liebe StuBOs, Lehrkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie Netzwerkpartnerinnen und -partner,
2026 feiert Schu.B im Kreis Lippe 20 Jahre erfolgreiche Begleitung des Übergangs von Schule in Ausbildung und Beruf!
Dieses Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern – mit fachlichen Impulsen, praxisnahen Workshops und viel Raum für Austausch.
Wir laden ein zum
Fachtag der Koordinierungsstelle Schule – Beruf 2026
Perspektiven verstehen – Übergänge gestalten
Datum: 16. Juni 2026
Uhrzeit: ab 10:00 Uhr
Ort: Kreishaus Detmold
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen spannenden Fachtag!
Bitte melden Sie sich unten zur Teilnahme an der Veranstaltung bis zum 31.5.2026 an.
Hier können Sie die Einladung zum Fachtag als PDF herunterladen.

Die Workshops
Es finden zwei Runden mit den identischen Workshops statt. Jeder Besucher hat dadurch die Möglichkeit, zwei der acht Workshops zu besuchen.
A: Jugendliche im KI-Zeitalter begleiten
Jugendliche passen sich neuen KI-Anwendungen oft sehr schnell an und nutzen sie selbstverständlich im Alltag. In diesem Workshop diskutieren wir, wie Ausbilder:innen, Lehrkräfte, Unternehmen und Netzwerkpartner gezielt mit Jugendlichen in einer von KI und Digitalisierung geprägten Arbeitswelt kommunizieren können. Dabei beleuchten wir die Funktionsweise sowie die Auswirkungen von KI auf Berufsbilder und Entscheidungsprozesse, mit dem Ziel, eine zukunftsorientierte Berufsorientierung zu unterstützen.
Referent: Markus Lange-Hegermann, TH OWL
B: Interkulturelle Kompetenz in der Berufsorientierung – Fachkräfte fit für Vielfalt machen
Ziel des Workshops ist es, die eigenen Kompetenzen der Kommunikation, Selbstreflexion, Wahrnehmung und Empathie zu erweitern. Diese Fähigkeiten sind bedeutend für das Miteinander in einer Migrationsgesellschaft. Anhand von kurzen Themeninputs, Übungen, Gruppenarbeiten und Diskussionen näher wir uns dem Begriff „interkulturelle Sensibilisierung“ an.
Referentinnen: Melissa Horton und Jenny Czychun, Kommunales Integrationszentrum des Kreises Lippe
C: Und was sagt die Kinder- und Jugendpsychiatrie?
Statistisch gesehen sitzen in jeder Klasse mehrere Jugendliche, die psychiatrische und/oder psychotherapeutische Hilfe benötigen. Wie kann ich als Lehrkraft helfen? Was sollte ich tun und was eher nicht? Wo finde ich Informationen und Beratung? Und was kann ich für mich tun, damit mich mein Verantwortungsgefühl nicht erdrückt? Mit diesen ganz praktischen Fragen rund um das Thema „Psychische Störungen bei Jugendlichen“ werden wir uns im Workshop befassen. Im Vordergrund steht dabei der gemeinsame Austausch, eigene Fälle und Fragen dürfen gerne miteingebracht werden.
Referentin: Dr. med. A. von der Haar-Tran, Weiterbildungsassistentin Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
D: Jugendliche in ländlichen Räumen
In dem Workshop werden die besonderen Lebenslagen von Jugendlichen und ihre Auswirkungen auf die (beruflichen) Orientierungsprozesse anhand aktueller Forschungsergebnisse beleuchtet. Im Rahmen einer praxisnahen Übung soll ein tieferes Verständnis für die Zielgruppe gefördert werden.
Referenten: Jessica Schneider und Jan Schametat, Mitarbeitende im Projekt JOLanDA an der HAWK – Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Holzminden
E: Pubertät verstehen – Jugendliche im Übergang Schule–Beruf begleiten
Der Workshop beleuchtet das Thema Pubertät aus einer fachlichen Perspektive und geht der Frage nach, wie die besonderen Entwicklungsprozesse dieser Lebensphase das Verhalten, die Motivation und die Entscheidungsprozesse von Jugendlichen mit Blick auf die Berufsorientierung beeinflussen. Im Austausch werden sowohl positive Erfahrungen als auch Herausforderungen aus der Praxis aufgegriffen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Lebenswelt pubertierender Jugendlicher zu entwickeln und daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für die eigene berufliche Tätigkeit abzuleiten.
Referent: Dirk Pankok, Erziehungsberatung des Kreises Lippe
F: Wie beeinflusst das Geschlecht die Berufswahl junger Menschen?
Wie beeinflusst Geschlecht die Berufsorientierung junger Menschen – oft ohne dass wir es bemerken? Der Workshop lädt dazu ein, eigene Denkmuster zu reflektieren und erste Impulse für eine bewusst geschlechtsneutrale Begleitung im Berufsorientierungsprozess zu entwickeln.
Referent: Jonas Kuhlmann, wissenschaftlicher Fachreferent Girls’Day und Boys’Day beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.
G: Berufsorientierung vs. Förderbedarf - inklusive Strategien im Übergang Schule-Beruf als Angebot der Werkstatt für behinderte Menschen
Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz (BTHG) setzen klare Maßstäbe: Das Recht auf berufliche Bildung und volle Teilhabe am Arbeitsleben ist unantastbar. Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) schlagen hierbei eine wichtige Brücke, indem sie Schüler*innen mit Förderschwerpunkt einen barrierefreien Einstieg in die berufliche Bildung bieten und und vielfältige Arbeitsangebote unterbreiten. Der Workshop beleuchtet den spannenden Wandel der WfbM über die Jahrzehnte– weg von der primären Beschäftigungsstätte mit dem Gedanken der Fürsorge, hin zu einem modernen Ort der beruflichen Bildung mit dem Ziel der selbstbestimmten Teilhabe. Gemeinsam diskutieren wir inklusive Ideen und geben Impulse, die einen inklusiven Arbeitsmarkt gezielt fördern.
Referenten: Corinna Wessel, Theresa Krol und Jan Henning Schaper, Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Detmold e. V.
H: Exekutive Funktionen fördern – Wege zur erfolgreichen Berufsorientierung
Im Mittelpunkt des Workshops stehen exekutive Funktionen wie Planung, Organisation, Impulskontrolle und zielgerichtetes Handeln. Anhand spielerischer Methoden und praxisnaher Übungen lernen die Teilnehmenden, wie diese Fähigkeiten bei Jugendlichen gefördert werden können. Ziel ist es, die Selbstorganisation und Handlungsfähigkeit von Jugendlichen zu stärken und sie aktiv auf Entscheidungen und Anforderungen im Berufsleben vorzubereiten. Durch den Austausch über Erfahrungen aus der Praxis erhalten die Teilnehmenden konkrete Anregungen, um die Berufsorientierung kreativ und motivierend zu gestalten.
Referentin: Anika Rabe-Depner, Koordinierungsstelle Schule-Beruf (Schu.B)
Anmeldung
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Veranstaltung hier bis zum 31.5.2026 an:


