Handlungsfeld II: Systematischer Übergang von der Schule in Beruf und Studium

Koordinierte Übergangsgestaltung

Im Rahmen der koordinierten Übergangsgestaltung bilanzieren und reflektieren die Schülerinnen und Schüler die bis dahin vorliegenden Ergebnisse und Erkenntnisse ihres individuellen Berufs- und Studienorientierungsprozesses.

Sie erarbeiten nach individuellem Bedarf gemeinsam mit den Akteuren im Beratungs-prozess (Lehrkräfte, Eltern, Berufs- und StudienberaterInnen usw.) bis zum Ende der Schulzeit eine individuelle, realistische Anschlussperspektive, die in einer konkreten Anschlussvereinbarung dokumentiert wird

  • Ausbildungsreife Jugendliche erhalten ein passendes Ausbildungsangebot; Vor-rang hat dabei die duale Ausbildung in einem Betrieb.
  • Für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche werden Angebote an Berufskollegs oder bei Trägern mit verstärktem Praxisbezug bereitgestellt. Ziel ist die Förderung der Ausbildungsreife, um baldmöglichst eine duale Ausbildung beginnen zu können.
  • Mit den Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe werden Perspek-tiven für die Aufnahme eines Studiums entwickelt oder alternative Ausbildungs-wege nach dem Abitur etwa durch Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines späteren dualen Studiums aufgezeigt.

Ziel ist es, Brüche im Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium zu vermei-den und zu einer tragfähigen Berufs- und Studienperspektive zu führen. Die Zusam-menarbeit der abgebenden Schule und der aufnehmenden Systeme (Berufskolleg, Hochschulen) einschließlich der Wirtschaft bildet dabei eine wesentliche Voraus-setzung.

Weitere Informationen zum Standardelement „Koordinierte Übergangsgestaltung“ im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – KAoA“ finden Sie z.B. hier:

www.arbeit.nrw.de/pdf/ausbildung/uebergang_gesamtkonzept_instrumente.pdf

www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/uebergangsgestaltung/anschlussvereinbarung/

www.keinabschlussohneanschluss.nrw.de/uebergang-schule-beruf-in-nrw/basisinformationen.html